Presseschau

16. November 2012

Vor 50 Jahren eröffnet. Das Zweite Vatikanum in seiner und unserer Zeit

Katholische Nachrichtenagentur

19. November 2012 – Die erneute Auseinandersetzung mit den Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils (…) ist nach den Worten des Mainzer Kardinals Karl Lehmann die Chance für eine „reinigende Gewissenserforschung“. Das Gedächtnis des Konzils sei ein herausforderndes Abenteuer, das die Wachheit und Bereitschaft sowie die Umkehrfähigkeit und Spiritualität des Glaubens auf die Probe stelle, sagte Lehmann (…). Gerade darum tue lebendige Erinnerung not.

Stimmen, die dem Konzil den Niedergang der katholischen Kirche ankreiden, hielt Lehmann die Forschungsergebnisse der vergangenen Jahre entgegen. Diese hätten deutlich gezeigt, dass viele Symptome der kirchlichen Krise schon vor der Konzilszeit oder während der Versammlung aufgetreten seien. Barbara Just

Münchner Kirchenzeitung
2. Dezember 2012 – Der Pastoraltheologe Professor Andreas Wollbold kritisierte in seinen Ausführungen „Konzil und Petrus“ die „suggestive Kraft von Bildern für das Konzil“, die sich radikalisiert hätten. Der Blick auf Petrus dagegen bewahre das Konzil heute davor, zum Gegenstand des Parteienstreits zu werden. Wollbold fragte an, ob alle die geistliche Kraft Johannes XXIII. verstanden hätten, mit der er das Konzil einberufen habe. Die 1960er Jahre seien für Kultur und Kirche eine Spätzeit gewesen. Veit Neumann/baj

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