Presseschau

24. Januar 2015

P. Dr. Anselm Grün OSB: Wie wir leben – Wie wir leben könnten. Haltungen, die die Welt verwandeln

Katholische Nachrichtenagentur

26. Januar 2015 – Das „L“ in Anselm steht für „Luxus“ – das sagt zumindest Werner Tiki Küstenmacher. Luxus? Bei jenem Mönch aus der Benediktinerabtei Münsterschwarzach, dessen Markenzeichen der Rauschebart und das einfache Auftreten sind? Küstenmacher liefert die Antwort in einer Zeichnung. Vor dem verschmitzt lächelnden Pater Anselm steht eine dampfende Tasse, daneben ein Zuckerstreuer. Es ist der Cappuccino, den Grün als Luxus auf den Rückreisen von seinen Vorträgen bezeichnet. Er fährt immer heim. Keine Nacht außerhalb seines Klosters, diesem Grundsatz ist sich der 70-jährige Grün treu geblieben.

Auch am Samstagabend ist er noch von München aus ins unterfränkische Kloster zurückgefahren. Nach einem Geburtstagsempfang des Verlags Herder und einem anschließenden Vortrag vor 600 Zuhörern in der Katholischen Akademie in Bayern. Diese „Mitglieder des Millionen Menschen umfassenden Fanclubs Anselm Grün“, wie Akademiedirektor Florian Schuller sagt, machen deutlich, dass der christliche Bestseller-Autor sein Publikum weit über die Grenzen der klassisch kirchlich-sozialisierten Leserschaft hinaus findet. (...)

Festredner Küstenmacher nutzt die Buchstaben des Namens Anselm Grün als Gliederung. (...) Zugleich sei der Pater ein Übersetzer (Ü in Grün), der Dinge des Glaubens in einer einfachen, aber nicht simple Sprache weitergebe. Einfachheit, das sei „der Acker, auf dem wir gemeinsam arbeiten“, sagt der evangelische Pfarrer und Autor der „Simplify“-Bücher.

Das G in Grün dagegen stünde für Geld, nicht nur weil der Pater 36 Jahre lang als Cellerar die wirtschaftlichen Geschicke seiner Abtei leitete. Immer offen habe er über Geld gesprochen, auch über die Verluste, lobt Küstenmacher. Das habe dem Jubilar die hohe Reputation in der Wirtschaft eingebracht: „Der kennt das!“ Und der letzte Buchstabe ist dann ein Wunsch an den Pater: N wie Neues. Dies möge er an „dem ewig jungen Gott“ entdecken, so Küstenmacher – und zwar „noch viele Jahre“, auch ein N. Christian Wölfel

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