Presseschau

11. Oktober 2011

Ökumenischer Preis 2011

Ökumenischer Preis 2011

Evangelischer Pressedienst

7. September 2011 – Der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich erhält für sein Engagement in der Ökumene in diesem Jahr den Ökumenischen Preis der Katholischen Akademie Bayern. Er habe entscheidend dazu beigetragen, Brücken zwischen den Konfessionen zu bauen, würdigte Akademiedirektor Florian Schuller in München die Verdienste Friedrichs um die Ökumene. Durch sein Wirken sei auch das Vertrauen zwischen evangelischen und katholischen Christen an der Basis als auch bei den Kirchenleitungen gewachsen.

 

Deutsche Presse-Agentur

11. Oktober 2011 – Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat bei der Verleihung des Ökumenepreises für Vertrauen zwischen der katholischen und der evangelischen Kirche geworben. „Wir müssen der Welt um uns herum zeigen, dass wir gemeinsam Christen sind, das ist unsere gemeinsame missionarische Aufgabe“, sagte der 63-Jährige am Dienstagabend bei einem Festakt in der Katholischen Akademie in München. […]

Der katholische Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hob in seiner Laudatio die Gemeinsamkeiten der Konfessionen hervor. „Wir bestimmen unser Verhältnis zueinander nicht mehr über die tatsächlich existierenden Differenzen in Lehre, Leben und Verfassung der Kirche, sondern über das Gemeinsame, das aber zugleich auch das Fundament ist, auf dem wir stehen“, sagte Müller als Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz.

 

Nordbayerischer Kurier

11. Oktober 2011 – Es war eine schöne, harmonische Feier, der Gottesdienst in der Münchner Matthäuskirche, bei dem Johannes Friedrich (63) als Bischof der Bayerischen Evangelischen Landeskirche verabschiedet worden ist. „Ich habe Geschenke mitgebracht“, lächelte Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München, in Anspielung an den Papst, der bei seinem Deutschlandbesuch erklärt hatte, keine ökumenischen Geschenke dabeizuhaben. Marx Präsente waren Ohne Brisanz: der Auftritt einer Gebirgsschützenkompanie zu Ehren des scheidenden Landesbischofs sowie ein Preis der Katholischen Akademie. Elmar Schatz

 

Münchner Merkur und Oberbayerisches Volksblatt

12. Oktober 2011 – Für sein Engagement in der Ökumene hat der bayerische evangelische Landesbischof Johannes Friedrich den Ökumenischen Preis der Katholischen Akademie in Bayern erhalten. Er habe entscheidend dazu beigetragen, Brücken zwischen den Konfessionen zu bauen, würdigte Akademiedirektor Florian Schuller bei der Verleihung am Dienstagabend in München die Verdienste Friedrichs. […]

In seiner Laudatio lobte der katholische Regensburger Bischof und Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, Gerhard Ludwig Müller, Friedrich habe sich tatkräftig um geistliche, theologische und pastorale Ökumene bemüht.

 

Straubinger Tagblatt

12. Oktober 2011 – Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich hat gestern Abend den Ökumenischen Preis 2011 der Katholischen Akademie in Bayern erhalten. Die Auszeichnung wurde ihm bei einem Festakt in München überreicht. Der Ende Oktober aus dem Amt scheidende Landesbischof habe entscheidend an Brücken zwischen den Konfessionen mitgebaut, heißt es in der Begründung.

 

Der Neue Tag

12. Oktober 2011 – Die Laudatio auf Friedrich hielt der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz. Friedrich habe in den zwölf Jahren als Landesbischof entscheidend dazu beigetragen, Brücken zwischen den Konfessionen zu bauen, begründete Akademiedirektor Florian Schuller die Auswahl für den Preis, der in diesem Jahr mit 10.000 Euro dotiert ist.

 

Saalezeitung und Die Kitzinger

12. Oktober 2011 – Der katholische Regensburger Bischof und Vorsitzende der Ökumenekommission, Gerhard Ludwig Müller, sagte, Friedrich habe sich tatkräftig um geistliche, theologische und pastorale Ökumene bemüht. Von 2000 bis 2005 war der heute 63-Jährige Catholica-Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

Mit dem Ökumenischen Preis würdigt die Katholische Akademie in Bayern seit 1995 besonderes Engagement für die Ökumene der katholischen Kirche mit der Reformation. Zu den Preisträgern gehören der frühere Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Walter Kasper, und der ehemalige Catholica-Beauftragte der Evangelischen Kirche, der emeritierte Bischof der Kirche im Sprengel Holstein-Lübeck, Ulrich Wilckens.

 

Süddeutsche Zeitung

13. Oktober 2011 – „670 geladene Gäste drängten sich im Saal der Akademie, um an dem bis in die Musik ökumenisch abgestimmten Festakt teilzunehmen. Nach dem protestantischen Auftakt mit Johann Sebastian Bach und einem katholischen Intermezzo mit Wolfgang Amadeus Mozart trat der Regensburger Bischof und Ökumene-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Gerhard Ludwig Müller, an das Rednerpult, um seine Zuhörer und den Preisträger nicht nur intellektuell herauszufordern, sonder auch zu überraschen. […]

Landesbischof Johannes Friedrich nutzte die Gelegenheit seiner Antwort auf die Laudatio, die theologisch tiefgründigen Ausführungen von Bischof Müller auf ihre Praxistauglichkeit abzuklopfen. Franziska Brüning

 

Katholische Nachrichtenagentur

13. Oktober 2011 – Johannes Friedrich (63), evangelischer Landesbischof, hat am Dienstagabend den Ökumenischen Preis 2011 der Katholischen Akademie in Bayern erhalten. […]

In seiner Laudatio dankte der katholische Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller dem „lieben Bruder Johannes Friedrich“ für dessen „vertrauensvolles, aber auch kenntnisreiches Verhältnis zu uns, Ihren katholischen Brüdern und Schwestern“. […] Bis zum Beweis des Gegenteils sollten beide Seiten zunächst immer davon ausgehen, „dass das, was andere mir sagen, ernst gemeint ist“, erläuterte der Landesbischof mit Blick auf Missverständnisse in der jüngeren Ökumenischen Debatte. Die Konfessionen seien keine Gegner oder Konkurrenten, sondern wie Geschwister, die sich aufeinander verlassen könnten.

 

Mittelbayerische

13. Oktober 2011 – Der mit 10.000 Euro dotierte Ökumenische Preis wird von der Katholischen Akademie in Bayern verliehen. Friedrich ist nach Johannes Hanselmann der zweite Landesbischof der evangelischen Kirche in Bayern, dem diese Ehre zuteil wird.

Als Höhepunkte seiner zwischenkirchlichen Erfahrungen nannte Friedrich unter anderem den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München und das gute Verhältnis zu den Diözesanbischöfen. Auch der Besuch des Papstes im September in Erfurt habe ihm deutlich gemacht, dass es eine gemeinsame theologische Basis gebe.

 

Münchner Kirchenzeitung

23. Oktober 2011 – Für seine Verdienste als „Brückenbauer zwischen den Konfessionen“ ist der scheidende Landesbischof Johannes Friedrich mit dem Ökumenischen Preis 2011 der Katholischen Akademie in Bayern ausgezeichnet worden. Deren Direktor Florian Schuller würdigte Friedrich für seine ökumenische Leidenschaft und hob sein „Einfühlungsvermögen in die Position Anderer“ hervor. […]

Unter der Leitung von Hansjörg Albrecht gestaltete der Münchner Bach-Chor zusammen mit dem Münchner Bach-Orchester den Abend mit Werken von Bach, Mozart und Händel. So wurde die Ökumene auch musikalisch betont. Die Einheit in Christus: Dafür stand am Ende das Halleluja aus dem Messias. Andreas Schaller

 

Katholisches Sonntagsblatt

23. Oktober 2011 – Der scheidende evangelische Landesbischof Johannes Friedrich (63) hat den Ökumenischen Preis 2011 der Katholischen Akademie in Bayern erhalten. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde ihm bei einem Festakt in München überreicht. Friedrich habe „vertrauensvoll und kenntnisreich an Brücken zwischen den Konfessionen mitgebaut, so die Begründung. Dazu gehörten die Erklärung zur Taufanerkennung und der Ökumenische Kirchentag in München.


Weitere Informationen finden Sie im Bereich Aktuelle Meldungen und im Veranstaltungsarchiv.

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