Presseschau

01. Juli 2015

Live-Hacking

KNA

01. Juli 2015 – Es sind beunruhigende Nachrichten, die zuletzt durch die Medien geisterten: Der Deutsche Bundestag wurde gehackt, mehrere Gigabyte höchst sensibler Daten gestohlen. Das Beängstigende daran: Es ist viel simpler an diese Daten heranzukommen, als zunächst vermutet wurde. Was im Bundestag geschehen ist, kann jedem Bundesbürger passieren. Die Katholische Akademie in Bayern lud dazu am Dienstagabend nach München Vertreter der Sicherheitsfirma Secunet ein, um für mehr Sensibilität beim Thema Sicherheit im Netz zu werben.
Präsentiert wurde die Methode der IT-Experten Markus Ohnmacht und Pascal Morsch: Das „Live Hacking“, also das Hacken eines Computers vor Publikum in Echtzeit. Es sich nach einer ganz normalen Rundmail aus, die ein Kollege in der Firma verschickt. Zwar hat man dessen Namen vorher noch nicht gehört, aber der Inhalt ist nur ein Quartalsbericht in PDF-Form. Beim Öffnen der Datei erscheint ein kleines Fenster, das auf eine falsche Formatierung des Dokuments hinweist. Der Computer fragt, ob man die Datei dennoch öffnen wolle. Tut man das, ist es schon zu spät. Lukas Fleischmann

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