Presseschau

04. Dezember 2015

Kardinal Wetter Preis 2015

Augsburger Allgemeine

26. November 2015 – Man schreibt das Jahr 1954: Im katholischen Religionsbuch wird ein Gedicht von Rainer Maria Rilke heftig kritisiert, weil es ein falsches Bild von Gott vertrete. Selbst Goethe, Schiller & Co. könnten zur Gefahr für den Glauben werden, hieß es darin. Der junge Mensch möge bei seiner Lektüre die Rosen genau von den Dornen unterscheiden. (…) Wieviel sich in der Einschätzung und im Einsatz literarischer Texte geändert hat, hat Eva Willebrand in ihrer Doktorarbeit an der Augsburger Katholisch-Theologischen Fakultät untersucht. Jetzt erhielt sie dafür den mit 1500 Euro dotierten Kardinal-Wetter-Preis der Katholischen Akademie Bayern.
Ein „Paradebeispiel interdisziplinärer Forschung im Dialogfeld von Theologie und Literatur“ sei diese Studie, sagte ihr Doktorvater Prof. Georg Langenhorst in der Laudatio. Religionspädagogik sei stets am nahesten an den gesellschaftlichen Veränderungen dran, und die Religionsbücher stellten eine Reaktion auf veränderten Pulsschlag des religiösen Lebens dar. Alois Knoller

Münchner Kirchenzeitung

6. Dezember 2015 – Eva Willebrand (30), Theologien und Gymnasiallehrerin im westfälischen Greven, hat den Kardinal-Wetter-Preis 2015 erhalten. Die Katholische Akademie in Bayern verlieh ihr die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung bei einem gemeinsamen Festakt an der Universität Augsburg. Anwesend war auch der Namensgeber des Preises, Kardinal Friedrich Wetter. Der Preis wurde Willebrand für ihre Promotion im Fach Religionspädagogik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Augsburg zugesprochen. Sie trägt den Titel „Zwischen indirekter Verkündigung, Erfahrungsspiegelung und Eröffnung religiöser Tiefendimensionen: Der Umgang mit literarischen Texten in Schulbüchern für den Religionsunterricht“.

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