Presseschau

10. November 2017

60 Jahre Akademie: Gregor Maria Hanke und Rupert Stadler

Donaukurier

21. September 2017 – Bischof Gregor Hanke erklärte, Nachhaltigkeit dürfe nicht aus ökonomischen Überlegungen heraus forciert werden. Er sei für eine „Ökologie des Herzens“. Hanke: „Die Nachhaltigkeit muss nachhaltig sein.“

KATHPRESS
21. September 2017 – Bischof Hanke: „Die Gesellschaft müsse Fürsorge gegenüber der Schöpfung entwickeln“.

BR 24
21. September 2017 – Der für sein ökologisches Engagement als Abt im Bio-Kloster Plankstetten bekannte Kirchenmann warb für ein Überprüfen der Kunden-Bedürfnisse: „Früher hat man lange Zeit von Askese gesprochen. Das war dann lange Zeit verpönt. Vielleicht sollte man diesen Begriff neu erwecken und auch moderner füllen“

KNA
22. September 2017 – Mobilität bringt uns an Grenzen, denn es gibt kein unbegrenztes Wachstum“, sagte Bischof Hanke bei der Diskussion in Ingolstadt. (…) Rupert Stadler erwiderte, der, der nicht auf Nachhaltigkeit setze, habe keine unternehmerische Zukunft.

Augsburger Allgemeine
22. September 2017 – Rupert Stadler, der in einem kleinen Dorf im Kreis Eichstätt aufgewachsen ist und in Augsburg Betriebswirtschaft studiert hat, kam aus dieser heilen Welt von 20 Jahren zum ersten Mal nach China. Empfangen wurde er von Smog, Staub und stinkenden Fabriken. „Dort sind mit die Augen aufgegangen“.

Die Tagespost
23. September 2017 – Ehe Stadler über die Vorteile der Zukunftstechnologien allzu sehr ins Schwärmen geraten konnte, mahnte Bischof Hanke jedoch, dass der zentrale Gesichtspunkt die Nachhaltigkeit sein müsse. Er wisse, dass das Potential vorhanden sei, nachhaltige Entwicklungen zu fördern und zu etablieren. „Doch es müssen sich auch die Denkmuster ändern.“

KNA-Informationsdienst
27. September 2017 – Bezeichnend, dass es spät erst von Stadler selbst genannt wurde: Ja, in Sachen Diesel habe auch Audi Fehler gemacht. „Die muss man annehmen und aufarbeiten, die dürfen nicht noch einmal passieren.“ Es wäre jedoch ein „Granatenfehler“, den Dieselmotor nun abzuschreiben, denn dieser trage zu einer positiven CO2-Bilanz bei.

Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt
1. Oktober 2017 – Die Mahnung des Bischofs, dass „großer Schaden“ entstehe, wenn weiter auf unbegrenztes Wachstum gesetzt werde, beantwortete der Vorstandsvorsitzende mit der beachtlichen Ökobilanz der neuen Autos, die eine 90-prozentige Recyclingfähigkeit vorweisen könnten.

Publik Forum
Nr. 19/2017 – Bevor Gregor Maria Hanke Bischof wurde, lebte er 25 Jahre in der Abtei Plankstetten. Er habe dort nicht nur gelernt, was es heißt, an einem Ort zu bleiben, sondern auch, „dass ich nicht überall sein muss.“ Ganz anders der polyglotte Audi-Chef Rupert Stadler, der sein Unternehmen als Anbieter von „Premiummobilität“ sieht und beim Beschreiben des selbstfahrenden Audi Aicon geradezu schöpfungstheologisch ins Schwärmen gerät (Wir schenken Ihnen die 25. Stunde“).

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