Presseschau

07. Juni 2011

Alzheimer

Süddeutsche Zeitung

15. Juni 2011 – Alzheimer ist ein schleichender Prozess, der insgesamt etwa 30 Jahre dauert. Wenn die ersten Anzeichen sichtbar werden, ist ein Teil der Hirnringe bereits zerstört. Dies haben die Vorträge beim Deutsch-Französischen Expertengespräch zum Thema Alzheimer in der Katholischen Akademie in München verdeutlicht. Die ersten Symptome sind sehr unauffällig“, betont Marie Sarazin, Neurologin am Pariser Klinikum Salpetière. „Bei einem Familienfest, merkt das noch keiner.“ (…)

Noch immer fällt es der Medizin aber schwer, die Diagnose Alzheimer eindeutig zu stellen. Ein hundertprozentiger Befund ist erst nach dem Tod des Patienten möglich, wie Christian Haass sagt, der Direktor des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen in München. Dann können Ärzte Gewebe aus dem Gehirn untersuchen. Caroline Ischinger

Newsletter des Klinikums rechts der Isar

Juli 2011 – Die Alzheimer-Erkrankung stellte eines der schwerwiegensten Gesundheitsprobleme in Europa dar. Im Rahmen des Gesundheitsforums der Süddeutschen Zeitung trafen sich auf Initiative des Klinikums rechts der Isar und des Institut Français Wissenschaftler, Politiker und Medienvertreter in der Katholischen Akademie in Bayern. Thema der 2. deutsch-französischen Expertendiskussion waren die jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Erkrankung sowie deren gesellschaftliche und gesundheitspolitische Folgen.


Katholische Nachrichtenagentur

9. Juni 2011 – Ein Wasserkocher, der merkt, wenn sein Besitzer ihn benutzen will, ein Teebeutel, der spürt, wenn er aus der Dose genommen wird, und eine Tasse, die den Moment erkennt, wenn sie vom Schrank auf den Tisch gestellt wird. (...) Visionen, wie die denkende Küche hält Alexander Kurz, Professor für Psychiatrie vom Münchner Klinikum rechts der Isar, für überzogen. Bei einer deutsch-französischen Expertendiskussion in Kooperation der Katholischen Akademie in Bayern und dem „SZ-Forum Gesundheit“ am Dienstagabend in München gab er zu bedenken: „Ich bin nicht ganz sicher, ob jemand, der schon ein bisschen verwirrt ist, durch einen solchen überaktiven Computer nicht noch mehr in Verwirrung geraten wird.“

Grundsätzlich ist der Mediziner aber überzeugt, dass ein verstärkter Einsatz von Technologien dringend notwendig sei, um Demenz zu bekämpfen. Ronja von Wurmb-Seibel

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