Presseschau

07. April 2014

hyon soo kim: "shadow play 1"

Münchner Feuilleton

März 2014 – Videoarbeiten in Ausstellungen verlangen dem Betrachter häufig viel Geduld ab, vor allem wenn es sich um komplexe Episoden handelt, die die Aufmerksamkeit von Anfang bis Ende fordern. Es gibt aber durchaus Videos, die dem Rezeptionsverhalten des Ausstellungsbesuchers entgegenkommen, indem sie den Einstieg in der Mitte erlauben und keine Verweildauer vorschreiben. In dieser Hinsicht sind die beiden Filme von Hyon Soo Kim vorbildlich. Sie haben eine hohe Faszination und Suggestionskraft und erzielen das mit wenigen Mitteln (…).

Die koreanische Künstlerin Hyon Soo Kim (*1956 in München) lebt seit 30 Jahren in München und hat bei Hans Baschang an der Kunstakademie studiert. In ihrem sehr vielfaltigen Werk aus Zeichnung, Installation, Video, Performance geht es ihr immer darum, mit vertrauten Mitteln etwas Neues entstehen zu lassen und die Wahrnehmung des Betrachters herauszufordern.

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