Presseschau

25. März 2011

Herausforderung Buddhismus

Salzburger Nachrichten

29. März 2011 - Es gibt aber auch die Kehrseite der Medaille. Auf die hat bei der Tagung in München Perry Schmidt-Leukel hingewiesen, der Religionswissenschaft und interkulturelle Theologie an der Universität Münster lehrt. "Der" Buddhismus erschöpfe sich nicht in seiner europäischen Form. In seinen asiatischen Ursprungsländern habe der Buddhismus einen hohen Reformbedarf.

So ist der Buddhismus etwa in Bhutan, Kambodscha, Thailand oder Sri Lanka nach wie vor Staatsreligion. "Auch die enge institutionelle Verquickung von Religion und Politik, wie sie mir der Institution des Dalai Lama gegeben ist, ist unter dem Aspekt der Trennung von Religion und Staat durchaus fragwürdig", sagte der anglikanische Theologe. Josef Bruckmoser

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