Presseschau

04. Juni 2015

Fronleichnam

KATHPRESS
5. Juni 2015 – Mit Gottesdienstübertragungen im Fernsehen werden nicht nur alte und kranke Menschen erreicht. Der Medienforschung zufolge sehen immer häufiger auch Gläubige zu, die sich in ihren Pfarrgemeinden nicht beheimatet fühlen, wie Andrea Kammhuber, Redakteurin für „Kirche und Welt“ beim Bayerischen Fernsehen, (…) in der Katholischen Akademie in Bayern berichtete. Viele Zuschauer schalteten ganz bewusst ein, um den Gottesdienst mitzufeiern. So zündeten sie eine Kerze an, holten sich das Gesangbuch dazu oder legten ein Kreuz auf den Tisch. An Festen wie Fronleichnam schauen Kammhuber zufolge in der ARD um die 500.000 zu, zu zwei Dritteln Frauen. Barbara Just

 

Katholische Nachrichtenagentur KNA
5. Juni 2015 – Die Rundfunkstaatsverträge erlauben den Kirchen Sendezeiten für Verkündigungssendungen. Dazu gehören auch Übertragungen von Gottesdiensten in der ARD und im Bayerischen Fernsehen, scherzhaft auch das „öffentlich-rechtliche Halleluja“ genannt, so die Journalistin. Für deren Inhalt seien die Kirchen verantwortlich und ihre dafür eigens Beauftragten. Bei der medialen Umsetzung handle es sich um eine Gemeinschaftsarbeit, bei der der Sender sein technisches Know-How einbringe. Die Kirche habe sich hohe Ziele gesetzt, so Kammhuber. Um die innere Teilnahme an einem Gottesdienst zu ermöglichen, wünsche man sich eine „mystagogische Bildregie“, die dem Zuschauer „Aug und Ohr, Geist und Herz behutsam so öffnet, dass sich ihm die transzendente Wirklichkeit erschließt“. Deshalb werde „nicht irgendwas“ gezeigt, sondern die Teile des Gottesdienstes wie Kyrie und Gloria würden bewusst gestaltet. Seit einiger Zeit gibt es nach den Gottesdienstübertragungen einen zusätzlichen Service für die Zuschauer. Sie können bei der jeweiligen Gemeinde, aus der der Gottesdienst übertragen wurde, anrufen. Barbara Just

 

Münchner Kirchenzeitung

14. Juni 2015 – Daniela Philippi (65), Sprecherin der Bayerischen Staatskanzlei, hat das Freundeszeichen der Katholischen Akademie in Bayern erhalten. (…) Seit Ende der 1970er Jahre besucht die ehemalige Hörfunkjournalistin des Bayerischen Rundfunks regelmäßig Tagungen der Akademie. Im Gespräch mit Schuller verriet Philippi auch, dass sie ursprünglich evangelisch getauft sei. Sie habe sich aber dem Katholischen immer stärker verbunden gefühlt und sei deshalb 2006 endgültig konvertiert. Ein geistlicher Begleiter auf diesem Weg sei ihr der Münchner Altabt von St. Bonifaz, Odilo Lechner, gewesen. bay

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