Presseschau

13. Januar 2015

Flüchtlinge - Drama ohne Ende?

Katholische Nachrichtenagentur

16. Januar 2015 – 50 Millionen Menschen sind es, die auf der Flucht sind, und es scheinen immer mehr zu werden. Krieg, Verfolgung, Katastrophen oder Armut lassen die Menschen aufbrechen. Vor allem Nachbarländer sind es, die die Folgen tragen. Das zeigt das Beispiel Syrien. So sind die meisten der Bürgerkriegsflüchtlinge im Libanon, in Jordanien und in der Türkei untergekommen. Dort leben sie derzeit in riesigen Camps. Nach Europa schaffen es insgesamt gesehen nur wenige. Zuletzt waren es 500.000. (…)

Der frühere Chef des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, Albert Schmid, sitzt heute als Vorsitzender des Landeskomitees der Katholiken in Bayern mit am Podium. (…) Er freue sich, dass sich in Bayern so viele Pfarreien der Flüchtlinge annähmen. (…) Weil aber kein Mensch gerne seine Heimat verlasse, müsse auch den Herkunftsländern die Möglichkeit zu Entwicklung gegeben werden, so Schmid. Von Papst Paul VI. stamme der Satz „Entwicklung ist das neue Wort für Frieden.“ Barbara Just

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