Presseschau

18. Juli 2013

Die neue Papst-Enzyklika. Erzbischof Gerhard Ludwig Müller stellt „Lumen fidei“ vor

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der römischen Glaubenskongregation (li.) unterhält sich vor seinem Referat mit Kardinal Reinhard Marx, dem Erzbischof von München und Freising.
Erzbischof Gerhard Ludwig Müller, Präfekt der römischen Glaubenskongregation (li.) unterhält sich vor seinem Referat mit Kardinal Reinhard Marx, dem Erzbischof von München und Freising.

Süddeutsche Zeitung

16. Juli 2013 – Vor zwei Wochen stellte Papst Franziskus die Enzyklika „Lumen fidei – Licht des Glaubens“ vor, die Benedikt XVI. begonnen hatte und die er selbst vollendete. (…) Darüber wird am Donnerstag, 18. Juli, der höchste Hüter der römischen Lehre in der Katholischen Akademie referieren. Der Präfekt der Glaubenskongregation, der frühere Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller, wird die Enzyklika interpretieren und mit Gläubigen darüber diskutieren.

 

Der neue Tag

20. Juli 2013 – Papst Franziskus ist wenige Tage nach der Veröffentlichung seiner ersten Enzyklika (…) bewusst auf die italienische Insel Lampedusa gereist, um auf das Flüchtlingselend hinzuweisen, sagte Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller am Donnerstagabend in München. Der Besuch sei kein Zufall gewesen. Weder das Elend der Flüchtlinge, noch die 20.000 Menschen, die bei der Flucht im Mittelmeer ertrunken sind, dürfe die Kirche ignorieren. Alexander Pausch

 

Rheinische Post

20. Juli 2013 – Als Müller jetzt bei der Katholischen Akademie in Bayern als offizieller Deuter der ersten Franziskus-Enzyklika „Lumen fidei“ (…) referierte, war der große Saal der Akademie trotz Biergartenwetters proppenvoll. Auch Münchens Erzbischof, Reinhard Kardinal Marx, hatte sofort seine Teilnahme angekündigt, nachdem feststand, welcher intellektuelle Stargast aus Rom anreisen würde. Reinhold Michels

 

Die Tagespost

20. Juli 2013 – Die Kontinuität im Petrusdienst präge die erste Enzyklika von Papst Franziskus. Zugleich stelle „Lumen fidei“ der Welt die „ewige Neuheit des Evangeliums Jesu Christi“ und die Freude am Christsein wieder vor Augen. Das hat (…) Erzbischof Gerhard Ludwig Müller (…) am Donnerstag im gesteckt vollen Vortragssaal der Katholischen Akademie in Bayern unterstrichen. Er würdigte den Text als „kohärentes Dokument des ordentlichen Lehramts“ (…). Regina Einig

 

Donaukurier

23. Juli 2013 – Kirchenkritikern hält der Kurienerzbischof entgegen: „Die Kirche ist weit davon entfernt, die Erfolge der Vernunft in Wissenschaft, Technik, Medizin, der globalen Kommunikation, in Völkerrecht, zu denen christlich-gläubige Naturwissenschaftler und Soziologen Wesentliches beigetragen haben, zu schmälern und die politischen Fehlschläge der Ideologien und der politischen Selbsterlösungsprogramme im 20. Jahrhundert auszunutzen, um die Menschen zum Glauben zu nötigen.“ Dem wahren Glauben werde am meisten geschadet, wenn man ihm die Funktion des „Lückenbüßers“ in intellektuellen Fragen oder des „Nothelfers“ für moralische Ziele zuweise – so als ob der Glaube erst dann zum Einsatz käme, wenn die Vernunft versage. Angela Wermter

 

Münchner Kirchenzeitung

28. Juli 2013 – Kurienerzbischof Gerhard Ludwig Müller (…) hat dazu aufgerufen, Parteienbildung und Misstrauen innerhalb der Kirche zu überwinden. Die Welt brauche nicht Zerrissenheit und Gegeneinander, sondern das gemeinsame Zeugnis der Kirche, sagte der Präfekt der Römischen Glaubenskongregation bei einer Veranstaltung der Katholischen Akademie in München.

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