Presseschau

13. Juli 2012

Bildung 40+

Diskutierten auf dem Podium: Werner Reuß von BR-alpha (li.) und Prof. Dr. Anke Grotlüschen. Die Moderation hatte Dr. Christian Hörmann übernommen, Studienleiter bei der Katholischen Akademie.

Nürnberger Zeitung

13. Juli 2012 – Das Thema Bildung ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Doch ein Aspekt dieses breiten Feldes scheint ein Schattendasein zu führen – die Erwachsenenbildung. Diese These vertritt die Katholische Akademie in Bayern, die dazu (…) die Tagung „Bildung 40+“ im Nürnberger Caritas-Pirckheimer-Haus organisiert.
Einige interessante Thesen vertritt die Referentin Anke Grotlüschen, Professorin für Lebenslanges Lernen and er Universität Hamburg. (…)

Interessen, so hat sie herausgefunden, bauen sich meist im Laufe von Jahren auf: „Interessen entstehen langsam, halten aber lange an.“ (…)

Wer glaubt, er habe sich eigenständig für ein Hobby entschieden, der irrt: „Man denkt gerne, Interesse käme von innen und man hätte es so ins sich. Das ist nach unseren Forschungsergebnissen nicht der Fall. (…)“ Sabine Ebinger

 

Heinrichsblatt

2. September 2012 - „Beiträge zu einem gelingenden Leben“ war das Motto einer Tagung im Caritas-Pirckheimer-Haus über das weite Feld der katholischen Erwachsenenbildung. (…)

Werner Reuß, Chef des Bildungskanals BR-alpha, ging in seinem Vortrag „Das Fernsehen macht Schlaue schlauer und Dumme dümmer“ auf die Suggestivkraft der Fernsehbilder ein. Der Kopf unterscheide nicht zwischen unmittelbaren und mittelbaren Erfahrungen. Ebenso könne das Gehirn, weil es ständig arbeitet, nicht „nicht lernen“. Bildung werde dann erfolgreich, wenn sie die Interessen der Menschen anspricht. (…)

Im Abendprogramm wurde Franz-Josef Rother, Geschäftsführer und pädagogischer Leiter der Katholischen Erwachsenenbildung der Erzdiözese Bamberg, (…) in den Ruhestand verabschiedet. Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie in Bayern und Vorstand der KEB Bayern, nahm Rothers Leidenschaft für das Motorradfahren zum Anlass, über dessen Solidarität und (christliches) Markenbewusstsein zu sprechen.

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