Presseschau

01. August 2010

Eucharistischer Weltkongress

Münchner Kirchenzeitung
1. August 2010 – Pater Hermann Schalück, früher Missio-Präsident und Generaloberer der Franziskaner, beleuchtete die Eucharistie aus der Perspektive der Befreiungstheologie. Sie kritisiere, dass Liturgie zur Flucht aus der Wirklichkeit verleiten könne. In den irdischen Realitäten seien jedoch Zeichen zu sehen, ja die Armen seien sogar selbst Sakramente des Reiches Gottes. Eucharistie sei ohne soziales Engagement und den Durst nach Gerechtigkeit undenkbar.
Die Eucharistie habe Bedeutung für den Einzelnen, für die Kirche und für die Welt, betonte der Theologe Gotthard Fuchs aus Wiesbaden. Sie eröffne einen neuen Zeitraum zwischen Erinnerung und Erwartung. Dabei gehe es längst nicht nur um die sichtbare Welt. Denn in der Eucharistie „sind wir schon dem himmlischen Gottesdienst zugeschaltet“. Johannes Schießl

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